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Neben dem barocken Hauptaltar existieren weiter der Rochusaltar und ein Seitenflügel eines weiteren Altars erhalten. Außerdem die Figur der Mutter Jesu Christi auf der Mondsichel - wahrscheinlich die Hauptfigur eines früheren Marienaltars. Der Rochusaltar aus der Zeit um 1530, der vermutlich aus dem Umfeld des Lübecker Bildschnitzers Benedikt Dreyer stammt und in ungefaßtem Eichenholz ausgeführt ist, war der Zunftaltar der Bartscherer und Wundärzte.
Der jetzige Hauptaltar stammt aus dem Jahre 1721 und ist das Werk von Künstlern aus Berlin und Rostock, wobei der Entwurf vom Baudirektor v. Stoldt aus Berlin stammt. Im Mittelteil sind übereinander drei Gemälde angeordnet, die von unten nach oben die Austeilung des Heiligen Abendmahles, die Auferstehung Jesu und die Ausgießung des Heiligen Geistes darstellen. Zwischen den beiden oberen Gemälden tritt vollplastisch die Figur des auferstandenen Christus, umgeben von kleinen Engelsgestalten, hervor. Seitlich sind allegorische Figuren angeordnet, die christliche Tugenden verkörpern. auf den beiden Beichstühlen links und rechts neben dem Hauptaltar erkennen wir die altestamentlichen Könige David und Manasse. Eine vor den Stufen zum Altar im nördlichen Seitenschiff eingelassene Steinplatte nennt Datum und Auftrageber des Hauptaltars. Der gesamte über 20 Meter hohe Altarbau ist aus Holz angefertigt. |
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 der Hauptaltar
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